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Wichtiger Hinweis! - Einreisebeschränkungen in Deutschland

01.07.2020 - Artikel

Bei der Einreise nach Deutschland aus Ländern außerhalb der EU gelten weiterhin Einschränkungen.

Die Einreise nach Deutschland ist ab 2. Juli 2020 aus folgenden Ländern uneingeschränkt möglich:

  • Mitgliedsstaaten der EU +  Norwegen, Island, Liechtenstein, Großbritannien und Schweiz
  • Australien
  • Kanada
  • Georgien
  • Montenegro
  • Neuseeland
  • Thailand
  • Tunesien
  • Uruguay.

Maßgeblich ist dabei der Wohnsitz/längerfristige Aufenthalt des Einreisenden unmittelbar vor der Einreise, nicht die Staatsangehörigkeit. 

Für Einreisende aus Ländern, die nicht in obiger Liste aufgeführt sind gelten erleichterte Einreisemöglichkeiten wenn sie zu einer der folgenden Gruppen gehören (ggf. ist aber nach der Einreise ein 14tätige Quarantäne/Selbstisolation einzuhalten, s.u.):

  • Deutsche Staatsangehörige sowie Staatsangehörige von anderen EU-Staaten, Schengen-assoziierten Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) oder von Großbritannien;

  • Personen mit gültiger deutscher Aufenthaltserlaubnis (nicht Visum);

  • nahe Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige Kinder, Eltern minderjähriger Kinder) zum Familiennachzug mit gültigem nationalen „D“-Visum  (nicht Schengen-Visum);

  • Studierende, deren Studium nicht vollständig vom Ausland aus durchgeführt werden kann mit gültigem nationalem „D“ Visum (nicht Schengen-Visum);

  • Gesundheitspersonal, Gesundheitsforscher und Altenpflegepersonal mit gültigem nationalem „D“-Visum zur Arbeitsaufnahme (nicht mit Schengen-Visum);

  • ausländische Fachkräfte und hoch qualifizierte Arbeitnehmer mit in Deutschland anerkanntem Abschluss, deren Beschäftigung aus wirtschaftlicher Sicht notwendig ist und deren Arbeit nicht aufgeschoben oder im Ausland ausgeführt werden kann (Nachweis muss erbracht werden) mit gültigem nationalem „D“-Visum zur Arbeitsaufnahme;

  • Personal im Gütertransport sowie sonstiges Transportpersonal mit gültigem Visum;

  • akkreditierte Diplomaten, Mitarbeiter internationaler Organisationen, militärisches Personal, humanitäre Helfer soweit in Ausübung ihrer Funktion;
  • Transitpassagiere, die den internationalen Transitbereich des Flughafens nicht verlassen;
  • nahe Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige Kinder, Eltern minderjähriger Kinder) von in Deutschland lebenden Personen (ggf. mit gültigem Visum), die aus konkreten und dringenden familiären Gründen reisen: Bei der Reise sind Nachweise mitzuführen, die Bundespolizei entscheidet bei der Einreise in jedem Einzelfall auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen, ob ein dringender familiärer Grund vorliegt;
  • Personen, die Schutz aus anderen humanitären Gründen benötigen.

Alle Personen, die nicht eine der o.g. Kategorien gehören, müssen damit rechnen, an der Grenze abgewiesen zu werden.

Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, besteht gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer eine Pflicht zu einer 14tägigen Selbstisolation/Heimquarantäne nach der Einreise. Eine Übersicht über die aktuell als Risikogebiete eingestuften Länder/Gebiete finden Sie hier. Derzeit wird Kosovo nach dieser Liste als Risikogebiet eingestuft.

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