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Familiennachzug

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finger Familie, © ColourBox

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Terminanfrage

Zur Antragstellung müssen Sie einen Termin vereinbaren. Hierzu tragen Sie sich in eine Termin-Warteliste ein und erhalten dann zu gegebener Zeit eine E-Mail mit dem konkreten Termin. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie immer Zugriff auf die E-Mail haben, die Sie in Ihrer Terminanfrage angeben. Die Terminbestätigung wird ausschließlich an diese E-Mail versandt.

Bitte beachten Sie auch, dass jede Person, für die ein Antrag gestellt werden soll, einen eigenen Termin benötigt. Dies gilt auch für minderjährige Kinder. Wenn mehrere Personen Ihrer Familie Anträge stellen möchten fragen Sie bitte für jede Person einen eigenen Termin an.

Nachdem Sie einen Termin angefragt haben bemühen Sie sich bitte umgehend darum, alle unten aufgeführten Unterlagen für den Antrag zusammen zu tragen. Aufgrund der sich derzeit ständig ändernden Bedingungen können Antragstermine aktuell nur mit sehr kurzer Vorlaufzeit von ca. einer Woche vergeben werden. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Wartezeiten zu reduzieren. Bitte überprüfen Sie daher regelmäßig, welche Terminanfragen gerade bearbeitet werden. Termine können derzeit grundsätzlich nicht verschoben werden. Sollten die Voraussetzungen für den Familiennachzug zum Antragszeitpunkt noch nicht vorliegen müssen Sie sich neu auf der Terminliste registrieren.

Informationen zu den aktuellen Termin-Wartezeiten finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass die Registrierung auf der Termin-Warteliste noch keine Antragstellung darstellt.

Persönliche Vorsprache in der Visastelle/Antragstellung

Bitte erstellen Sie einen elektronischen Visumsantrag, drucken diesen 2x aus und bringen die Ausdrucke zu Ihrem Termin in der Botschaft mit.

Zusätzlich benötigen wir am Tag der persönlichen Vorsprache in der Visastelle folgende Unterlagen von Ihnen:

Bitte beachten Sie: Alle Dokumente müssen ins Deutsche übersetzt und im Original sowie in 2 Kopien vorgelegt werden. Kosovarische Personenstandsurkunden sind grundsätzlich in legalisierter Form vorzulegen (weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite).

  • drei biometriefähige Passfotos (nicht älter als sechs Monate)
  • Reisepass (noch mindestens sechs Monate gültig)
  • Geburtsurkunde (bei kosovarischen Urkunden ggf. mit Legalisation)
  • falls Antragsteller verheiratet ist: Heiratsurkunde (bei kosovarischen Urkunden ggf. mit Legalisation)
  • Familienzertifikat (nicht älter als sechs Monate)
  • aktuelle Meldebescheinigung der in Deutschland lebenden Referenzperson
  • Fotokopie des Reisepasses oder Personalausweises der Referenzperson in Deutschland, zu der der Nachzug erfolgen soll
  • falls zutreffend: Kopie des derzeitig gültigen Aufenthaltstitels der in Deutschland lebenden Referenzperson
  • falls bei beabsichtigtem Ehegattennachzug einer der Ehepartner schon verheiratet war: Scheidungsurteile aller Vorehen bzw. Sterbeurkunde des früheren Ehegatten 

  • Bei Familienzusammenführung zu nicht-deutscher Referenzperson: Reisekrankenversicherung (INCOMING)
    • gültig für drei Monate in einem Jahr
    • gültig ab Datum der Antragstellung

Zusätzlich benötigen wir die nachfolgenden Dokumente, abhängig von der Art Ihres Familiennachzugs. Bitte wählen Sie die passende Kategorie aus:

  • Heiratsurkunde (bei kosovarischen Urkunden ggf. mit Legalisation, s.u.) 
  • sollte einer der Ehepartner bei Eheschließung noch minderjährig gewesen sein: Gerichtsbeschluss über die Zustimmung der Eltern zur Eheschließung
  • Nachweis elementarer Deutschkenntnisse (Niveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen).
    Hinweis: Von der Notwendigkeit des Nachweises von einfachen Deutschkenntnissen sieht das Gesetz Ausnahmen vor.

  • beglaubigte Passkopie Ihres Ehepartners
  • Heiratsurkunde (bei kosovarischen Urkunden ggf. mit Legalisation, s.u.)
  • aktueller Mietvertrag Ihres Ehepartners
  • aktueller Arbeitsvertrag Ihres Ehepartners und Gehaltsnachweise der letzten drei Monate

  • Aktuelle (d. h. gültige) Bescheinigung über die Anmeldung der Eheschließung des Standesamtes in Deutschland (§ 13 Abs. 4 PstG)
  • Nachweis elementarer Deutschkenntnisse (Niveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen)
    Hinweis: Von der Notwendigkeit des Nachweises von einfachen Deutschkenntnissen sieht das Gesetz Ausnahmen vor.
  • Verpflichtungserklärung gemäß §§ 66-68 Aufenthaltsgesetz auf amtlichen Formular

Bei Einreise zu nur einem Elternteil:

  • Heiratsurkunde der Eltern (bei kosovarischen Urkunden ggf. mit Legalisation, s.u.) und
    • Nachweis der gemeinsamen Sorge der Eltern und eine bei der deutschen Botschaft beglaubigte Einverständniserklärung des in Kosovo verbleibenden Elternteils, oder
    • Urteil des zuständigen Vormundschaftsgerichts, dass dem in Deutschland lebenden Elternteil die alleinige elterliche Sorge übertragen wurde. Das Urteil muss einen Rechtskraftvermerk und die Echtheitsbestätigung des zuständigen Gemeindegerichts (Gjykata komunale) tragen.

Bei Kindern, die 16 Jahre oder älter sind und nicht zusammen mit beiden Elternteilen oder dem allein personensorgeberechtigten Elternteil umziehen, zusätzlich:

  • Nachweis der Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen


  • Adoptionsbeschluss. Sofern es sich nicht um einen deutschen Adoptionsbeschluss handelt, benötigen wir zusätzlich einen Anerkennungsbeschluss eines deutschen Amts- oder Familiengerichts (Anerkennungsfestellung)
  • Nachweis der Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen wenn das Kind 16 Jahre oder älter ist.

  • Geburtsurkunde des Kindes, in welcher der nachziehende Elternteil eingetragen ist
  • Nachweis über die deutsche Staatsangehörigkeit des Kindes

 
Für miteinander verheiratete Eltern:

  • Heiratsurkunde der Eltern (bei kosovarischen Urkunden ggf. mit Legalisation, s.u.)

Für nicht miteinander verheiratete Eltern:

  • Nachweis der gemeinsamen Sorge der Eltern

Bearbeitungszeit nach persönlicher Abgabe des Antrags

Die Bearbeitungszeit für Anträge auf Familiennachzug ist sehr unterschiedlich, da im Laufe des Verfahrens in der Regel Originalunterlagen nach Deutschland übersandt und innerdeutsche Behörden beteiligt werden müssen, auf deren Bearbeitungszeiten die Botschaft keinen Einfluss hat. Erst nach Eingang der Rückmeldungen aus Deutschland kann die abschließende Prüfung und Entscheidung durch die Botschaft erfolgen. In der Regel muss mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 3 Monaten gerechnet werden, in einigen Fällen auch deutlich länger. Bitte sehen Sie daher innerhalb der ersten 3 Monate nach der persönlichen Antragstellung von Nachfragen zum Bearbeitungsstand möglichst ab.

Wird mit dem Antrag eine Vorabzustimmung der zuständigen deutschen Ausländerbehörde vorgelegt verkürzt sich die Bearbeitungszeit in der Regel auf wenige Wochen.

Rücksendung der Unterlagen

Die Botschaft arbeitete für die Rücksendung der Pässe mit dem Kurierdienstleister DHL zusammen, der seine Dienstleistungen in den Warteräumen der Botschaft anbietet.

Bitte kaufen Sie am Tag der Antragstellung dort einen vorbezahlten und voradressierten Umschlag und reichen diesen mit Ihrem Antrag am Schalter der Visastelle ein.

Sobald Ihr Visumsantrag abschließend bearbeitet ist, übergibt die Botschaft den Umschlag mit Ihrem Pass und ggf. weiteren Unterlagen an DHL zur Auslieferung. Über den Nachverfolgungscode, den Sie von DHL beim Kauf des Umschlags erhalten haben, können Sie jederzeit prüfen, ob die Botschaft den Umschlag bereits an DHL übergeben hat.

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