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IT-Fachkraft (ohne Hochschulabschluss)

Computerplatine

Computerplatine, © dpa/picture-alliance

09.02.2021 - Artikel

Aufnahme einer Beschäftigung mit ausgeprägten berufspraktischen Kenntnissen in der Informations- und Kommunikationstechnologie

Wer gilt als IT-Fachkraft?

Sie können in Deutschland als IT-Fachkraft auch dann arbeiten, wenn Sie zwar keinen Hochschulabschluss, stattdessen aber ausgeprägte berufspraktische Kenntnisse in der Informations- und Kommunikationstechnologie haben. Folgende Voraussetzungen müssen dafür mindestens erfüllt sein:

Terminvereinbarung für den Visumsantrag

Bitte stellen Sie zunächst alle Unterlagen für den Visumsantrag zusammen und registrieren Sie sich dann für einen Termin in der Kategorie „Aufnahme einer qualifizierten Beschäftigung mit in Deutschland anerkanntem Abschluss“ über das Terminvergabesystem der Botschaft. Nach der Registrierung wird in der Regel innerhalb weniger Wochen ein Termin zur persönlichen Vorsprache vergeben. Ggf. erhalten Sie nach der Registrierung zunächst eine E-Mail mit der Bitte, einige Unterlagen vorab per E-Mail zu übersenden. Bitte überprüfen Sie daher regelmäßig Ihr E-Mail-Postfach.

Persönliche Antragstellung: Erforderliche Unterlagen

Bitte füllen Sie einen Visumsantrag am Computer aus, drucken diesen 2x aus und bringen die Ausdrucke zu Ihrem Termin in der Botschaft mit.

Bitte beachten Sie: Alle Dokumente müssen ins Deutsche übersetzt und im Original und mit 2 Exemplaren vorgelegt werden.

  • 3 biometriefähige Passfotos (jünger als sechs Monate)
  • Reisepass (mindestens sechs Monate gültig)
  • Familienzertifikat (jünger als sechs Monate)
  • Nachweis über die vergleichbare Qualifikation, die in den letzten 7 Jahren erworben wurde
  • Nachweis über mindestens dreijährige Berufserfahrung in der Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Zertifikat über Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis
  • Reisekrankenversicherung (INCOMING):
    • gültig für bis zu 6 Monate innerhalb eines Jahres
    • gültig ab Datum der Antragstellung

Bearbeitungszeit nach persönlicher Abgabe des Antrags

Die Bearbeitungszeiten sind sehr unterschiedlich, da im Laufe des Verfahrens innerdeutsche Behörden beteiligt werden müssen, auf deren Bearbeitungszeiten die Botschaft keinen Einfluss hat. Erst nach Eingang der Rückmeldungen aus Deutschland kann die abschließende Prüfung und Entscheidung durch die Botschaft erfolgen. In der Regel muss mit einer Bearbeitungszeit von mehreren Wochen gerechnet werden. Insbesondere dann, wenn Sie sich bereits früher einmal länger in Deutschland aufgehalten haben, kann sich die Bearbeitungszeit verlängern.

Rücksendung der Unterlagen

Die Botschaft arbeitete für die Rücksendung der Pässe mit dem Kurierdienstleister DHL zusammen, der seine Dienstleistungen in den Warteräumen der Botschaft anbietet.

Bitte kaufen Sie am Tag der Antragstellung dort einen vorbezahlten und voradressierten Umschlag und reichen diesen mit Ihrem Antrag am Schalter der Visastelle ein.

Sobald Ihr Visumsantrag abschließend bearbeitet ist, übergibt die Botschaft den Umschlag mit Ihrem Pass und ggf. weiteren Unterlagen an DHL zur Auslieferung. Über den Nachverfolgungscode, den Sie von DHL beim Kauf des Umschlags erhalten haben, können Sie jederzeit prüfen, ob die Botschaft den Umschlag bereits an DHL übergeben hat.

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